Mineralien – Magnesium, Zink & Bor: Drei unterschätzte Helfer für Ihren Körper
Mineralien sind stille Arbeiter – sie verrichten ihre Arbeit im Hintergrund, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Doch fehlen sie, macht sich das oft auf vielfältige Weise bemerkbar. Heute stelle ich Ihnen drei Mineralien vor, die in meiner Praxis eine besondere Rolle spielen.
Magnesium – das „Blitzmittel" der Natur
Magnesium ist wohl eines der bekanntesten Mineralien – und das zu Recht. Als Schüßler Salz Nr. 7 wird es auch als „Blitzmittel" bezeichnet, weil es bei bestimmten Beschwerden oft innerhalb weniger Minuten spürbar wirken kann.
Magnesium ist zuständig für die unwillkürlichen Muskeltätigkeiten – darunter Herz, Verdauung und Drüsen. Es stärkt gemeinsam mit Calcium die Festigkeit von Knochen und Zähnen, entspannt das Nervensystem und kann zu einem erholsameren Schlaf beitragen. Seine Wirkung reicht dabei bis in die psychische Ebene – ein Mangel kann sich auch auf Stimmung und innere Balance auswirken.
Magnesium phosphoricum ist zudem als Creme oder Gel erhältlich und kann direkt auf die Haut aufgetragen werden. Anwendungsform und Dosierung richten sich dabei immer nach dem individuellen Bedarf und dem Ausmaß des Mangelzustandes.
Zink – unverzichtbar für Immunsystem & mehr
Zink ist ein essenzielles Spurenelement – der Körper kann es nicht selbst herstellen und ist vollständig auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Dabei übernimmt es im Körper eine Vielzahl wichtiger Aufgaben:
- Unterstützung des Immunsystems & Ausbildung von Antikörpern
- Regulation der Schilddrüse
- Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln
Leiden Sie unter Schlafstörungen, brüchigen Nägeln, Haarausfall, Wundheilungsstörungen oder Ekzemen? Auch ein Zinkmangel kann eine mögliche Ursache sein – und lässt sich einfach über einen Labortest feststellen.
Bor – das Spurenelement, das kaum jemand kennt
Bor ist vielen völlig unbekannt – und doch ist es Bestandteil sämtlicher Pflanzen und naturbelassener Lebensmittel. Das Problem: Chemische Düngemittel hindern Pflanzen daran, Bor aus der Erde aufzunehmen. Hinzu kommen unterschiedliche Bodenqualitäten und natürliche Einschränkungen der Bodenbeschaffenheit – mit dem Ergebnis, dass wir über unsere Nahrung oft viel zu wenig dieses wichtigen Spurenelements aufnehmen.
Mögliche Hinweise auf einen Bormangel können sein:
- Arthrose & Osteoporose
- Allergien
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
- ein Ungleichgewicht der Mineralien Magnesium, Calcium und Phosphor
Dabei steckt die Forschung rund um Bor noch mitten in spannenden Entdeckungen. Untersucht wird unter anderem seine Beteiligung am Knochenstoffwechsel, sein Einfluss auf Entzündungsmechanismen, seine Bedeutung für den Hormonhaushalt und die Zellteilung sowie seine Wirkung auf geistige Funktionen wie Wahrnehmung, Lernen und Konzentration.
Mein Fazit: Kleine Mengen – große Wirkung
Mineralien werden oft unterschätzt – dabei sind sie an nahezu jedem wichtigen Prozess in unserem Körper beteiligt. Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unentdeckt. Über eine gezielte Laboranalyse lässt sich schnell Klarheit gewinnen – und dann gezielt handeln.
Ich berate Sie gerne individuell, welche Mineralien für Sie und Ihren Körper besonders relevant sein könnten. Sprechen Sie mich an – ich freue mich auf Sie.
